Archiv für den Monat: Juni 2015

Das war das Straßengler Literaturfestival 2015

Zwei wunderbar fantastisch-mystische Tage bim diesjährigen Literaturfestival liegen nun hinter uns. Rund 220 BesucherInnen zeigen, dass Literatur ein echter Publikumsmagnet sein kann!

Für das Gelingen haben wir unglaublich vielen Menschen zu danken:

  • Buchhandlung Plautz, Gleisdorf, Büchertisch
  • Das Team des Kirchenwirt Maria Straßengel hat uns am Freitag mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt.
  • Robert Persché hat uns mit zusätzlicher Tontechnik ausgeholfen.
  • Das Team der Parkresidenz Straßengel ist sowieso jedes Jahr unglaublich.
  • Lisa, Lukas, Laurin, Steffi und Andrea hatten die Versorgung der BesucherInnen mit Speisen und Getränken voll im Griff.
  • Miriam Leitold, die schon zweimal unter den LiteraturpreisträgerInnen war, und uns mit Fotos versorgt hat.
  • 21 Gratwein-StraßenglerInnen als Jury für unseren Literaturpreis
  • Alle, die ich jetzt leider doch vergessen habe

Finanzierung: Danke an Marktgemeinde Gratwein Straßengel, Land Steiermark, Landtagsclubs der Grünen und der SPÖ, WK Steiermark und Wirtschaftsbund, Ordination Dr. Braunendal-Dr. Zeder, Bankhaus Krentschker, Hypo Bank, Parkresidenz Straßengel und Last but eigentlich First: Tonis Freilandeier – und natürlich alle freiwilligen SpenderInnen aus dem Publikum

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Unser Donnerstagsfoto vlnr: Robert Preis (K3), Doc Nachtstrom und Bernhard Reicher (Lesung), Judith und Heinz Prassl (Lesung), Heinrich und Ingrid Kusch (Vortrag), Roland Berger (Vortrag), Andreas Braunendal (K3)

 

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Unser Freitagsfoto vlnr: Gottfried Reyer (K3), Robert Preis (K3), Frank Goldammer (Lesung), Wolfgang Hohlbein (Lesung), Sabrina Qunaj (Lesung), Andreas Braunendal (K3), Wolfgang Kamedler (Vositzender des Kulturausschusses der Gemeinde)

 

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Unser Preisträgerinnen 2015:

1. Platz – Elisabeth Pranter, Graz

2. Platz – Stefanie Loos, Wien

3. Platz – Alexandra Kumer, Graz

 

 

 

 

Mystery und Fantasy: das 6. Straßengler Literaturfestival steht vor der Türe!

Am 18. und 19. Juni ist es soweit: Wie schon gewohnt in der Straßengler Parkresidenz, Grazer Straße 12, 8111 Gratwein-Straßengel, geht das diesjährige Literaturfestival über die Bühne.

Leitthema ist heuer Fantasy & Mystery. Dazu ist es uns gelungen, heimische Shootingstars zu gewinnen und um 2 Autoren aus Deutschland zu ergänzen: Frank Goldammer aus Dresden gilt in Deuschland langsam aber sicher nicht mehr als Geheimtipp und besonders stolz sind wir darauf, mit Wolfgang Hohlbein einen echten Kultautor anbieten zu können – er liest das erste Mal in der Steiermark (und natürlich bei uns und nicht in Graz :))

Mehr zu allen AutorInnen dieses Jahres ist unter dem Poster zu finden!

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Donnerstag, 18. Juni 2015

Dr. Nachtstrom & Bernhard Reicher

Dr. Nachtstrom
Dr. Nachtstrom. Unter diesem Pseudonym arbeitet der 1967 in Graz geborene Walter Brantner seit vielen Jahren als Journalist, Blogger, Moderator, Musiker und seit einiger Zeit auch als Herausgeber. Seine Interessen (geprägt durch das tägliche Vorlesen Grimm’scher Märchen in der Kindheit) bewegen sich fast ausschließlich auf der Nachtseite unserer Existenz: Mysteriöse Morde, Serienkiller, verschwundene Menschen, UFOs, Geister, der Tod an sich – alles Mysteriöse, Paranormale und Unerklärbare bringt die Augen des Docteurs zum Leuchten. Der Doc ist auch ein Die-Hard-Fan von Horrorliteratur und Horrorfilmen, über die er auch gerne mal schreibt.

Bernhard Reicher
Geboren 1976, lebt in Graz. Schreibt seit seiner Kindheit. Erste Buchveröffentlichung 1993. Seminarleiter und Coach, professioneller Geschichtenerzähler, Drehbuchautor und -lehrer sowie praktizierender Magier. Entwickelte das Gesamtkonzept für das PANTHERION-Universum, veröffentlicht regelmäßig Artikel auf ENJOYMENT und anderen Blogs, Autor bei der Edition Gwydion. Großer Comicfan, begeistert von anspruchsvollen TV-Serien und schottischem Whisky. Geht des Öfteren alleine nachts im Wald spazieren.

J.H. Praßl

Hinter dem Autorennamen J. H. Praßl verbirgt sich das österreichische Autoren-Ehepaar Judith und Heinz Praßl. Judith stieg während ihres Philosophiestudiums in eine von Heinz geleitete Pen&Paper-Rollenspielgruppe ein, welche später zur gemeinsamen Inspiration der Chroniken von Chaos und Ordnung werden sollte. Bereits Jahre zuvor hatte Heinz (diplomierter Umweltsystemwissenschaftler) am Konzept der Fantasy-Reihe gearbeitet und diese im Zuge des Spiels zum Leben erweckt. 2006 beginnen sie das Konzept gemeinsam umzusetzen – er als Erfinder und Konstrukteur der Geschichte, sie als Autorin. Drei Jahre später heiraten sie. Heute investieren sie den Großteil ihrer Zeit in die Fortschreibung der Chroniken von Chaos und Ordnung, während im vierzehnten Stock ihrer Grazer Wohnung das vor dreizehn Jahren begonnene Spiel zur Geschichte in die finale Runde geht.

 Mag. Dr. Heinrich Kusch

1948 in Graz geboren. Prähistoriker und Anthropospeläologe. In den letzten zwei Jahrzehnten Lehrbeauftragter an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Jahrzehnte lange wissenschaftliche Ausgrabungs- und Forschungstätigkeit in Europa, Asien, Afrika und Mittelamerika. Zahlreiche Bücher, Sachbildbände und wissenschaftliche Publikationen. Weltweit wurden mehrere Tausend Naturhöhlen und unterirdische Anlagen von verschiedenen Hochkulturen bzw. prähistorischer Kulturgruppen untersucht. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die globale und nationale Höhlenarchäologie.

 Roland Berger

Roland Berger ist als Regisseur und Produktionskoordinator bei mokino Filmproduktion tätig.
Bevor er 1986 seine eigene Filmproduktion mit Sitz in Trier gegründet hat, war er freier Aufnahmeleiter, Produktionsleiter und Herstellungsleiter bei Spielfilmen.
Seine Produktionsschwerpunkte umfassen medizinische Lehrfilme, Städteportraits, Image- und Werbefilme, Schulfilmproduktionen, Dokumentationen sowie TV-Beiträge für deutsche Fernsehsender, darunter ZDF, SWR, ARD, RTL, SAT 1 und Pro 7. Zudem war er Dozent an der Universität Trier im Fachbereich Medienwissenschaften und hatte Lehraufträge an Fort- und Weiterbildungsinstituten in Saarbrücken und Mannheim. Er unterrichtet Theorie und Praxis in den Bereichen Drehbuchschreiben, Bilddramaturgie, Kameraführung, Schnitt und Ton.
Seine letzten österreichischen Projekte waren die zwei kulturhistorischen Dokumentarfilme „Auf den Spuren des Steirischen Panthers“ und „Der Mythenberg – Die Geschichte des Grazer Schlossbergs“, sowie die 12-teilige Mystery-Hochglanzdokuserie „Menschen, Mythen und Legenden“ für ServusTV.

Freitag, 19. Juni 2015

Sabrina Qunaj

Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Die Autorin schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene, sowie historische Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren, dachte die ersten Jahre nicht daran Bücher zu schreiben, genoss die Kindheit in der DDR, guckte nur immer neidisch nach dem Westen.
Er ist Maler- und Lackierermeister, einmal geschieden, hat drei Kinder mit zwei Frauen, eins davon ein Zwilling. Seit  nunmehr zwanzig Jahren schreibt er. 2006 erschien sein erstes Buch, ein Mysterythriller.
Er bedient einige Genres, so schreibt er für den Gmeiner-Verlag Krimis, für den Dresdner Buchverlag utopische Romane, für EDITIA-Verlag Mystery und  den Zwiebook -Verlag satirische Kurzgeschichten und einen Stadtführer hat er schon geschrieben.

 Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor mit einer Gesamtauflage von über 40 Millionen Büchern. Der Durchbruch gelang dem von der Presse als „King of Fantasy“ gefeierten Autor 1982 mit MÄRCHENMOND, das seinen Siegeszug in zahlreichen Ausgaben von den USA bis in den Fernen Osten bis heute ungebrochen fortsetzt. 1993 stand sein phantastischer Thriller DRUIDENTOR für ein volles Jahr auf der Spiegel Bestsellerliste, gefolgt von vielen anderen Titeln wie ANUBIS (2005) und dem mit dem RPC Fantasy Award 2012 ausgezeichneten Bestseller THOR.

Die neue deutsche Phantastik ist ohne Wolfgang Hohlbein undenkbar. In über 150 immer wieder neu aufgelegten Bestsellern hat er dem Genre den Weg geebnet. Ob märchenhafte oder düstere Fantasy, ob Mystery-Thriller oder Vampir-Roman: In jeder dieser Spielarten phantastischer Literatur gelangen ihm preisgekrönte Meisterwerke. Mit Büchern wie BLUT DER TEMPLER oder WIR SIND DIE NACHT ist Wolfgang Hohlbeins Erfolg zudem mit großen Fernseherfolgen verknüpft. Der zurzeit größte deutsche Fantasy-Serienerfolg DIE CHRONIK DER UNSTEBLICHEN stammt ebenfalls aus der Hohlbein-Feder und feiert auch als Rockoper große Erfolge, genauso wie das Familien Musical MÄRCHENMOND.

Der Lebens- und Arbeitsmittelpunkt Hohlbeins ist seine Familie. Der passionierte Motorradfan und Zinnfigurensammler lebt mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.

Als Wolfgang Hohlbein in den 80er Jahren seine ersten großen Erfolge feierte, verhalf er damit auch der deutschen Fantasy zum Durchbruch. Märchenmond, Enwor, Das Druidentor – die Bücher mit diesen Titeln gelten als Meilensteile deutscher Phantastik.

Dass er mit seinen Werken größere Auflagen erreichte als alle andere deutschen Autoren, blieb dabei fast unbemerkt. Mittlerweile haben sich seine Werke 40 Millionen Mal verkauft.

Sich selbst sieht Wolfgang Hohlbein in der Nachfolge klassischer Erzähltraditionen „Wäre ich im Mittelalter geboren worden, dann wäre ich wahrscheinlich von Hof zu Hof gezogen, um Geschichten von Drachen, Schlachten und Liebeständel zum Besten zu geben.“ Und eigentlich tut er auch heute nichts anderes. Nur, dass er nicht von Hof zu Hof zieht, sondern von Verlag zu Verlag, und immer dort seine Geschichten vorstellt, wo das Umfeld für ihn und seine Leser am stimmigsten ist. Dabei reizt ihn nicht nur die Lust am Fabulieren, sondern auch das freie Spiel mit ungewöhnlichen Ideen und fantastischen Einfällen. Am meisten aber treibt ihn das Interesse an Menschen voran, an dem Schicksal seiner Hauptpersonen und den Verwicklungen, die aus ihrem Leben etwas ganz besonderes machen – eben etwas, das es rechtfertig, sie in einer gleichermaßen spannenden wie mitreißenden Geschichte auftreten zu lassen. „Häufig werde ich gefragt, wie ich mit meiner Frau Heike zusammenarbeite“, so Wolfgang Hohlbein. „Das ist eigentlich ganz einfach: Ihre Spezialität sind märchenhafte Ideen. Die bauen wir dann gemeinsam aus. Das eigentliche Schreiben übernehme dann ich.“ So ist auch Anfang der 80er Jahre Märchenmond entstanden: Heike Hohlbein hatte die Idee zu einer märchenhaften Geschichte, die Wolfgang dann aufgriff und zu Papier brachte. Seitdem sind auf diese Weise etliche Bücher entstanden, die vor allem im Ueberreuter Verlag erschienen sind.

Wolfgang Hohlbein lässt die Kult-verdächtigen Geschichten meist nachts hervorsprudeln, in der Zeit von Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden, in denen die meisten anderen Menschen sich zu ihrem Tagwerk erheben. Als sei der Ausdruck Workaholic speziell für ihn erfunden worden, arbeitet er nach wie vor sieben Tage die Woche und legt selbst in seinen seltenen Urlauben kaum den Stift aus der Hand. „So ist das eben, wenn man das große Glück hat, aus seinem Hobby einen Beruf machen zu können“, bemerkt er dazu lakonisch zu www.hohlbein.de.

Auf diese Weise hat er bereits weit über 150 Romane verfasst, den überwiegenden Teil alleine, etliche Kinder- und Jugendbücher gemeinsam mit seiner Frau Heike und einige wenige Erwachsenenromane mit Co-Autoren wie seiner Tochter Rebecca Hohlbein und Dieter Winkler. „Ohne Unterlass scheinen die Geschichten aus ihm hervorzusprudeln“, schrieb „Die Welt“. Dass die Quantität der Qualität dabei keinen Abbruch tut, hat bereits die HörZu vom 19.07.02 vermerkt, und dazu geschrieben: „Hohlbein ist Kult“. Der Wochenkurier ergänzte jüngst: „Hohlbein bleibt der Garant für erstklassige Unterhaltung!“

In den wenigen Mußestunden, die er sich gönnt, bastelt er Burgen, Häuser und Wehranlagen; Miniaturen, die dann auf speziellen Fachmessen oder Conventions der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wer sowohl seine Romane als auch seine Miniaturen kennt, dürfte auf Anhieb Ähnlichkeiten erkennen. Da wäre erst einmal die Detailverliebtheit fast bis zu Besessenheit, dann die Wahl seiner Motive, die fast immer einen fantastischen oder historischen Bezug haben, und letztlich das besondere Etwas, das die Brücke zwischen der Begeisterung des Künstlers und der des Betrachters schlägt.